Reisen

Botswana ReisenReisen durch Botswana begeistern unsere Reisegäste immer wieder aufs Neue, denn Botswana ist eines der faszinierenden Reiseziele im südlichen Afrika: Großartige und faszinierende Landschaften, ein unglaublicher Tierreichtum und herrliche Lodges. Zudem gilt Botswana als eines der sichersten Reiseländer in Afrika. Die politische Ordnung ist stabil und um ihre Sicherheit müssen sich Touristen keine Sorgen machen. So kann man sich auch sorgenfrei mit dem Mietwagen fortbewegen. Aktuelle Länderinformationen und Reiseinformationen über Botswana gibt es auch beim Auswärtigen Amt.

Auf einer Fläche von über 580.000 Quadratkilometern ist das Land mehr als anderthalb Mal so groß wie Deutschland und hat gerade einmal 2,1 Millionen Einwohner. Das Land ist sehr dünn besiedelt und bietet die besten Voraussetzungen für naturnahe Individualreisen mit dem Mietwagen. Private Lodges sind im ganzen Land zu finden. Sie bieten den perfekten Ausgangspunkt für Safaris in die fantastische Natur Botswanas. Besonders beeindruckend ist die artenreiche Tierwelt. Zum Schutz  der Artenvielfalt wurden mehrere Nationalparks eingerichtet, von denen der Chobe-Nationalpark, das Okavango-Delta und die Moremi Game Reserve zu den Bekanntesten gehören. Der 1967 eröffnete Chobe-Nationalpark ist der älteste des Landes. Im Norden Botswanas erstreckt sich der Park über eine Fläche von rund 11000km und ist besonders für seine Elefantenherden bekannt. Der Park wird im Norden vom gleichnamigen Fluss begrenzt, der gleichzeitig die Grenze zu Namibia bildet.  Wer erstmal inmitten der Wildnis angekommen ist und den Blick Richtung Abendsonne richtet, kann einfach tief durchatmen, sich an der unberührten Natur erfreuen und sich auf eine spannende Entdeckungsreise durch Afrika und viele Abenteuer freuen. Um zu zeigen, was man auf allein oder zu zweit auf individuellen Rundreisen oder auf Gruppenreisen erleben und sehen kann, begeben wir uns hier auf eine virtuelle Kurzreise

Botswana Lodge Safari

13 Tage Rundreise mit Flug ab/bis Deutschland

Zu den Höhepunkten der exklusiven Botswana Reise mit maximal 6 Personen gehören die Besuche mehrerer Nationalparks. Ein besonderes Highlight im südlichen Afrika sind die Victoria-Fälle des Sambesi an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe. Die Wasserfälle werden während dieser Rundreise ebenfalls besucht. Übernachtet wird dabei in mehreren luxuriösen Camps und privaten Lodges, die besonders in puncto Atmosphäre mehr zu bieten haben als Hotels.

1. und 2. Tag – Ankunft am Sambesi

Bei der Anreise nach Botswana geht es zunächst von Frankfurt am Main nach Johannesburg in Südafrika. Von der größten Stadt des Landes erfolgt der Weiterflug nach Victoria Falls in Simbabwe. Nach der Ankunft erfolgt der Transfer in die Zambesi River Lodge. Die Unterkunft befindet sich etwa vier Kilometer außerhalb der Stadt in unmittelbarer Nähe des Sambesi und ist von einem Galeriewald umgeben. An diesem Tag lernen die Reisenden auch Ihren Reiseleiter kennen und können sich beim ersten Sundowner unter freiem Himmel auf den Urlaub und die Erlebnisse im Tierparadies Botswana freuen.

3. Tag – Victoria Falls

Victoria Falls

Dieser Tag an den Wasserfällen steht zur freien Verfügung. Ein Shuttle-Service bringt die Besucher zu den berühmten Victoria Falls, die seit 1989 zum Weltnaturerbe der UNESCO gehören. An diesem Naturwunder ergießen sich die Wassermassen in eine 110 Meter tiefe Schlucht, die kaum mehr als 50 Meter breit ist. Die hier aufsteigende Gischt erreicht Höhen und bis zu 300 Metern und hat dafür gesorgt, dass sich in der Umgebung der Wasserfälle sogar ein Regenwald bilden konnte. Der aufsteigende Wassernebel ist an manchen Tagen sogar noch aus kilometerweiter Entfernung  zu sehen. In der Nebelsäule steht erhaben eine bekannte Brücke, die Simbabwe und Sambia verbindet. Dieses  Bauwerk führt direkt über den Sambesi  von Victoria Falls nach Livingstone. Ein besondere Attraktion an diesem Ort  ist der Devil´s Pool. Es ist ein natürliches Wasserbecken in unmittelbarer Nähe zur Kante des Wasserfalls. In den warmen und trockenen Monaten, also in der Reisezeit zwischen September und Dezember, wenn der Fluss wenig Wasser führt, kann hier gefahrlos gebadet werden.

4. – 6. Tag – Safari in Kasane

Am vierten Reisetag erfolgt der Transfer von Victoria Falls nach Kasane im Norden Botswanas. Die Stadt befindet sich im Vierländereck zu den Nachbarländern Namibia, Simbabwe und Sambia. Kasane liegt am Fluss Chobe, welcher die nordöstliche Grenze Nationalpark bildet. Während des Aufenthaltes in Kasane werden Pirschfahrten in den Nationalpark, Sundowner Bootstouren mit einmaligen Sonnenuntergängen und Ausflüge zum Fischen in der Region angeboten. Die Vegetation des Chobe-Nationalpark besteht vorwiegend aus Baum- und Buschsavannen. Durch den Fluss konnte sich eine ausgeprägte Schwemmgras-Landschaft bilden, die viele Ziere anzieht. Im Park lebt eine Vielzahl von Wildtieren, darunter Löwen, Leoparden, Kaffernbüffel, Antilopen und viele mehr. Berühmt ist der drittgrößte Nationalpark des Landes für seine großen Elefantenpopulationen. Wer die Dickhäuter in natura erleben möchte, der hat im Chobe-Nationalpark sehr gute Chancen die Tiere zu sehen. Ab August,  wenn das Wetter trockener wird, kommen zahlreiche Elefanten zum Fluss Chobe. Vom Charme der Wildnis hat der Park nichts verloren, obwohl er gut besucht ist. Die perfekte Region für Safaris und Campingsafaris.

Für drei Nächte ist die luxuriöse Mowana Safari Lodge eine perfekte Unterkunft auf der Rundreise. Von der Bar bietet sich ein fantastischer Blick auf den Fluss. Es gibt einen Swimmingpool und selbst ein 9-Loch-Golfplatz befindet sich in der Anlage.

7. und 8. Tag – Moremi-Wildreservat

Das Abenteuer beginnt im Herzen abwechslungsreichen Landschaft der Moremi Game Reserve wird von Mopane-Wäldern, Grasland, Trockensavannen, Sümpfen und offenen Wasserflächen geprägt. Entsprechend artenreich ist die Tierwelt in diesem Schutzgebiet. Nilkrokodile und Flusspferde kommen hier ebenso vor wie zahlreiche Raubkatzen, Gnus, Elefanten oder Büffel. Zudem sind die Feuchtgebiete Heimat zahlreicher seltener Vogelarten. Das Wildreservat reicht als Insel in das Okavango-Delta hinein. „Moremi“ bedeutet in der Landessprache „Wo Wasser und Land sich treffen“ – und der Name verspricht nicht zu viel. Überall durchziehen kleine Inseln und Kanäle die Landschaft.

Nilpferd im Fluss

Als nächstes Quartier für die beiden Nächte dient das Moremi Crossing, ein traditionelles und komfortables Camp. Die festen Zelte stehen erhöht unter mächtigen Bäumen und von hier bietet sich ein herrlicher Blick auf eine Lagune, jeweils von der eigenen Terrasse aus. Hier kann man einfach die Ruhe genießen, durchatmen und den Blick über den Horizont wandern lassen. Die Besitzer setzen auf Nachhaltigkeit und Ökologie und haben unter anderem eine eigene Solaranlage installiert. Vom Camp aus werden Buschwanderungen und Mokoro/Kanu-Touren durchgeführt, um die Umgebung von Moremi Crossing kennen zu lernen. Das Camp bietet ganz persönliche Safari-Erlebnisse, die unvergessliche Tierbeobachtungen ermöglichen. Der Okavango, der viert längste Fluss im südlichen Teil Afrikas ist eine Oase für Tiere. Entlang des Flusses kann man die schönsten Momente auf einer Tour mit anderen zusammen erleben oder den Ort individuell entdecken.

9. und 10. Tag – Erlebnis Okavango Delta

Heute geht es von einer Lodge in der Moremi Game Reserve mit dem Flugzeug ins Okavango Delta. Ziel ist das exklusive Pom Pom Camp, das seinen Gästen einzigartige Naturerlebnisse bieten wird. Es liegt an der westlichen Seite des Okavango-Deltas. Es werden sowohl am Tag als auch in der Nacht Beobachtungstouren unternommen. Dabei ist man zu Fuß und mit dem Mokoro unterwegs. Mokoros sind traditionelle Holzboote, die am Stück aus einem Baumstamm gehauen werden. Es gibt keinen Motor. Der Steuermann stößt das Boot lediglich mit einer langen Stange am Grund des Flusses ab. Völlig geräuschlos fährt man durch die unberührte wilde Landschaft. Die nächtlichen Pirschfahrten werden mit offenen Geländewagen durchgeführt. Mit etwas Glück lassen sich dabei nachtaktive Tiere beobachten. In den tieferen Lagunen in der Umgebung des Camps leben Flusspferde und Krokodile, aber auch Löwen, Leoparden, Giraffen, Zebras und Gnus haben hier eine Heimat.

Pom Pom Camp

Das Pom Pom Camp kann lediglich 18 Gäste aufnehmen und ist dadurch eine exklusive und sehr intime Unterkunft. Die großen, begehbaren privaten Zelte des traditionellen Safaricamps stehen unter großen Bäumen und man kann direkt auf eine Lagune blicken. Ein Ort, um die pure Natur auf einer Reise durch Botswana einfach zu genießen.

11. bis 13. Tag – Abreise über Maun und Johannesburg

Am vorletzten Tag wird es Zeit Abschied nehmen. Von der Lodge im Okavango Delta geht es zunächst mit dem Flugzeug nach Maun. Maun ist die Hauptstadt des North-West-Districts mit etwa 50.000 Einwohnern.  Anschließend erfolgt der Zubringerflug nach Johannesburg. Von der südafrikanischen Metropole geht es schließlich voller fantastischer Eindrücke zurück nach Frankfurt am Main, das am nächsten Tag erreicht wird.

Details zur Reise

Alternativ kann man die Höhepunkte Botswanas auch auf einer Mietwagenreise mit dem Geländewagen erkunden. Botswana kann ganzjährig bereist werden. Es sollte jedoch beachtet werden, dass es von Juni bis August (dann ist Botswana Winter) nachts sehr kalt werden kann. Im Dezember beginnt die Regenzeit und dauert etwa bis Februar/März. Alle Ornithologen freuen sich auf die meist kurzen und heftigen Schauer, da sie enorme Vogelwanderungen nach sich ziehen.